Dienstag, 3. Dezember 2019

Ein Tesla, Baujahr 2013 hat die Marke von einer Million Kilometer erreicht. Der aktuelle Akku hat bereits 460'000 Km auf dem Buckel und hat noch 86% Kapazität. Der Motor zeigt nach 680'000 Km keine Schwächen. Er musste aber dreimal ersetzt werden, da die ersten Motoren von Tesla noch Kinderkrankheiten hatten. Gute Werte, denn der heutige Durchschnitts-PKW wird nach 150'000 Km verschrottet. Nur eine frage bleibt offen: Welchen Einfluss hat das Alter des Akkus? Ist die Frage überhaupt relevant, wo bereits Recyclingtechnik vorhanden ist, die im besten Fall 97% der Materialien wieder verfügbar macht? Ausserdem: Neues zum Tessiner Startup, welches mit Kranen und Betonblöcken erneuerbare Energie speichert. Ein Dorf in Deutschland wird mit 100% erneuerbarer Energie versorgt, auch dank Speicherlösungen. Salzbatterien sollen in den nächsten Jahren deutlich günstiger Werden (60€/kWh ist das Ziel). Sagte ich schon mal "wir haben die Lösungen"? Nein? Wir haben die Lösungen. Let's implement them.

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Die Strategie von Tesla ist nicht chaotisch - sie ist brillant

Nur wenige Unternehmen ernten so viel Lob, Hohn, Skepsis und Begeisterung wie Telsa Motors und sein Gründer Elon Musk. Seit ich Elon Musk und das oberste Tesla-Management im Rahmen meiner Forschung befragt habe, werde ich häufig gefragt: «Verstehst du die wilden Strategien von Tesla?» Jüngstes Beispiel ist der Plan, eine «Gigafactory» für Batterien vor den Toren Berlins zu bauen.

So will dich diese Anti-Klima-Grafik vera***en

Eine Grafik wir seit einigen Tagen im Netz geteilt, die ein paar Zahlentricks verwendet, um zu unterstellen, dass eine Reduktion des CO2-Ausstosses in Deutschland sinnlos wäre. Der Anteil von CO2 ist so winzig und der Anteil Deutschlands daran noch winziger. Wenn man eben nicht darüber nachdenkt, könnte man zum Schluss kommen, dass eine CO2-Reduktion in Deutschland sinnlos sei.