Dienstag, 11. Februar 2020

MOVE Mobility eröffnet im Raum Solothurn an drei Standorten eine Ladesäule mit 2x22 kW Ladeleistung. Das wird vom VSE als "Ausbau der Ladeinfrastruktur auf gutem Weg" gelobt. Ich glaube, weder beim VSE noch MOVE sind E-Auto Fahrer in Entscheidungspositionen. Bei 22 kW Säulen gilt sowohl ein kWh + ein Minutentarif und ohne Abo noch eine Startgebühr. Da mein Fahrzeug, wie viele andere dort nur mit 7,2 kW laden kann, ist das ohne Abo der reinste Wucher (Merkt man spätestens wenn man es 5 Minuten im Kopf ausrechnet). Selbst mit Abo würde ich 2,5x mehr als zu Hause zahlen und zudem recht langsam laden - im Dorf, wo man abgesehen von einkaufen, nicht viel tun kann. Eine verpasste Chance vor allem in Recherswil: Dort steht die Säule bei der Raiffeisenbank direkt beim neuen Dorfzentrum mit gefühlt 100 Wohnungen. Ein paar 11 kW Lader statt zwei 22 kW und ein reiner kWh Tarif, damit die Anwohner dort Ihre Fahrzeuge über Nacht laden könnten? Das wäre eine grossartige Idee gewesen. Stattdessen steht der Zähler der Säulen fast zwei Wochen nach Inbetriebnahme noch bei Null.

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JenaBatteries & BASF entwickeln Redox-Flow-Batterie

JenaBatteries und BASF kooperieren bei der Herstellung eines Elektrolyten für eine Batterietechnologie, die sich speziell zur stationären Speicherung von Strom aus regenerativen Energiequellen sowie zur Stabilisierung der Übertragungsnetze eignet. JenaBatteries, die diese Technologie auf Basis einer sogenannten Redox-Flow-Batterie (RFB) mit organischen Materialien entwickelt hat, verfügt damit über die weltweit erste kommerziell verfügbare Technologie dieser Art.

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